Kein Chatbot. Ein Notfallsystem mit Regeln.
Hinter jeder Antwort von FellRetter arbeiten Spracherkennung, ein festes Regelwerk für Notfälle, eine tiermedizinische Wissensbasis und eine Fallakte zusammen. Auf dieser Seite sehen Sie, was in einem Gespräch passiert und warum Sie das so woanders nicht bekommen.
Was in rund einer Sekunde passiert.
Ein normaler Chat schickt Ihre Frage an ein Sprachmodell und gibt dessen Antwort zurück. Bei FellRetter laufen nach jedem Satz, den Sie sagen, acht Schritte ab.
- ZuhörenSpracherkennung
Ihre Worte werden in Text umgewandelt, auf eigener Hardware. Was akustisch unklar ist, wird als unklar markiert und nicht geraten.
- Verstehen12 Tierart-Module
Welches Tier? Was ist passiert? FellRetter erkennt die Tierart und lädt das passende Tierart-Modul mit eigenen Regeln.
- Fallakte lesenGedächtnis
Was ist schon geklärt? Bereits beantwortete Fragen werden nicht noch einmal gestellt.
- Wissen abrufenWissensbasis
Passende Notfallprotokolle aus der tiermedizinischen Wissensbasis werden gesucht, zum Beispiel zu Magendrehung, Vergiftung oder Krampfanfall.
- Regeln anwendenRegelwerk
Erst das Lebenswichtige nach dem ABCDE-Schema. Warnzeichen lösen sofort eine klare Empfehlung aus. Immer nur eine Frage auf einmal.
- Antwort formulierenEigenes Sprachmodell
Ein spezialisiertes Sprachmodell formuliert die nächste Frage oder Anweisung, ruhig und in einfacher Sprache.
- SprechenSprachausgabe
Die Antwort wird gesprochen, sobald der erste Satz fertig ist. Sie können jederzeit dazwischenreden.
- Prüfen und festhaltenBelegprüfung
Nach der Antwort prüft ein eigener Prüfschritt, welche medizinischen Angaben Sie wirklich gemacht haben. Nur diese kommen in die Fallakte.
Feste Regeln, die immer gelten.
FellRetter entscheidet nicht nach Gefühl. Bestimmte Situationen lösen immer dieselbe Reaktion aus, so wie bei einer strukturierten Notrufabfrage. Einige Beispiele:
FellRetter rät sofort zur Tierklinik und erklärt, wie Sie Ihr Tier sicher transportieren.
Sie wird nicht noch einmal gestellt.
FellRetter fragt nach, statt zu raten.
Die Frage wird übersprungen und nicht wiederholt.
Kein Erbrechen selbst auslösen, Reste und Verpackung sichern.
Nicht ins Maul fassen, Umgebung sichern, Dauer stoppen.
In den Schatten bringen und langsam kühlen, niemals mit eiskaltem Wasser.
FellRetter sucht erreichbare Praxen, Notdienste und Kliniken in Ihrer Nähe.
Jede Angabe hat eine Herkunft.
Während des Gesprächs entsteht eine Fallakte. Ein eigener Prüfschritt vergleicht jede medizinische Angabe mit dem, was Sie tatsächlich gesagt haben. Was nicht belegt ist, kommt nicht hinein. So erfindet FellRetter keine Befunde, und die Praxis bekommt später nur, was wirklich besprochen wurde.
- Tier
- Hund · Bruno · Golden Retriever · 8 Jahre
- Anlass
- Steht auf und legt sich wieder hin, seit etwa einer Stunde gesagt
- Würgen
- Würgt, ohne dass etwas kommt gesagt
- Bauch
- Wirkt dicker, Halterin unsicher gesagt
- Atmung
- Normal gesagt
- Erbrechen
kein Erbrechennicht belegt, verworfen- Zahnfleisch
- offen, Halterin konnte es nicht sehen offen
- Einschätzung
- Sofort in die Tierklinik
Ein allgemeines Sprachmodell weiß vieles. FellRetter weiß, was im Notfall zählt.
Allgemeine KI-Chats antworten aus dem, was sie irgendwann im Internet gelesen haben. FellRetter greift im Gespräch gezielt auf eine eigene tiermedizinische Wissensbasis zu: Notfallprotokolle, Warnzeichen und Erste-Hilfe-Maßnahmen, aufbereitet aus Fachinformationen und Lehrmaterial.
Für jede Tierart gibt es ein eigenes Modul, denn ein Kaninchen ist kein kleiner Hund. Was für einen Hund harmlos ist, kann für ein Kaninchen gefährlich sein.
- Hund
- Katze
- Kaninchen
- Meerschweinchen und andere Nagetiere
- Vögel
- Reptilien
- Frettchen
- Pferde
- Nutztiere
- Wildtiere
Wenn eine Untersuchung nötig ist, sucht FellRetter in einer Datenbank mit 13.603 Tierarzt-Standorten in Deutschland nach erreichbarer Hilfe in Ihrer Nähe. Sie können Ihren Ort einfach nennen, FellRetter kennt 79.840 Orte.
Das bekommen Sie so woanders nicht.
Viele Angebote können einzelne Dinge. FellRetter verbindet sie in einem System, das jeder Tierhalter kostenlos erreichen kann.
| Was es kann | Allgemeiner KI-Chat | Tierarzt-App oder Online-Chat | KI-Telefonassistent einer Praxis | FellRetter |
|---|---|---|---|---|
| Normale Telefonnummer und Sprechen in Echtzeit | Nein | Meist nicht | Ja | Ja |
| Fester Notfallablauf nach dem ABCDE-Schema | Nein | Selten | Praxisabläufe | Ja |
| Tiermedizinische Wissensbasis mit Notfallprotokollen | Allgemeines Wissen | Tierärztliches Personal, oft kostenpflichtig | Nicht vorgesehen | Ja |
| Warnzeichen führen sofort zu einer klaren Empfehlung | Nicht verlässlich | Teilweise | Leitet weiter | Feste Regel |
| Fallakte nur mit belegten Angaben | Nein | Nein | Nein | Ja |
| Tierarztsuche mit Notdiensten in der Nähe | Nein | Teilweise | Nein | Ja |
| Kostenlos, ohne Konto, ohne Nachrichtenlimit | Oft mit Limit oder Konto | Selten | Für Kunden der Praxis | Ja |
| Für jeden Tierhalter, unabhängig von einer Praxis | Ja | Ja | Nein | Ja |
Vergleich typischer Angebotsformen. Einzelne Anbieter können abweichen. KI-Telefonassistenten von Praxen haben eine andere, ebenfalls wichtige Aufgabe: Sie entlasten das Praxisteam.
Ein Echtzeitsystem auf eigener Hardware.
Spracherkennung, Sprachmodell, Wissenssuche und Sprachausgabe laufen auf eigenen Rechnern. Für die Kernfunktionen werden keine externen KI-Dienste genutzt. Das hält FellRetter kostenlos, und Ihre Gesprächsinhalte gehen nicht an fremde KI-Anbieter.
Was FellRetter bewusst nicht tut.
- Keine Diagnose. FellRetter schätzt die Dringlichkeit ein und sagt, was jetzt zu tun ist. Welche Krankheit Ihr Tier hat, kann nur eine Untersuchung klären.
- Keine Untersuchung ersetzen. Wenn ein Tier untersucht werden muss, sagt FellRetter das klar und hilft, die passende Stelle zu finden.
- Nicht kleinreden. Bei lebensbedrohlichen Anzeichen gibt es keine Diskussion: sofort in die Tierklinik.
